Abteilung Bodenkunde

Themen für Bachelor- und Masterarbeiten

2. Einfluss unterschiedlicher Düngung auf rheologische Eigenschaften einer Pseudogley-Parabraunerde unter Grünland (Bachelor- oder Masterarbeit )

Grünlandflächen erfahren bisweilen eine enorm hohe Nährstoffzufuhr mit Wirtschaftsdüngern wie Gülle oder Stallmist. Diese enthalten neben Stickstoff auch viele monovalente Nährelemente wie z. B. Kalium. Kalium wird jedoch oft mit erhöhter Erosionsgefährdung, Verschlämmung der Oberflächen und allgemein einer Degradierung der Struktur des Bodens in Verbindung gebracht. mehr...

3. Zeta-Potentiale von unterschiedlichen Böden, unterschiedlich gedüngt (Bachelor- oder Masterarbeit )

Die Fähigkeit der Bodenpartikel, stabile Aggregate zu bilden, hängt u. a. ab von der elektrischen Ladung der Partikeloberfläche. Ein Maß dafür ist das sogenannte zeta-Potential, welches an einem sich bewegenden Partikel gemessen wird.
Die Forschungsfrage ist, wie unterschiedliche Böden und Düngestrategien das zeta-Potential beeinflussen. mehr... 

5. Veränderung der bodenchemischen und -physikalischen Eigenschaften eines Hochmoores über Podsol nach Tiefenumbruch/Kuhlen hinsichtlich Schrumpfung und Bodenstabilität (Masterarbeit)

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Niedersachsen (bei Oldenburg) wurde Hochmoor tief umgebrochen, und zwar zu verschiedenen Zeiten. Ortstypischer wird auch von „Kuhlen“ gesprochen. Parallel dazu gibt es auch nicht-umgebrochene Flächen. mehr...

6. Auswirkungen von mikroskaligen Stabilisierungsprozessen auf die Mesoebene - ein Ansatz zur Aufskalierung von rheologischen Parametern auf mesoskalige Stabilitätsparameter Vorbelastung und zyklische Kompressibilität an unterschiedlichen Standorten

(Bachelor- oder Masterarbeit)
Während das Verhalten auf der Partikel-Partikel-Ebene mit Mikroschertests erfasst werden kann, bietet das Institutslabor vielfältige Methoden, um die mesoskalige Bodenstabilität zu erfassen, hauptsächlich jedoch über die Vorbelastung und die zyklische Kompressibilität.
Im Rahmen dieser Arbeit werden von diversen Standorte mit lehmiger bis schluffiger Bodenart ungestörte Proben entnommen und auf ihre Vorbelastung sowie zyklische Kompressibilität untersucht. mehr...

7. Regressionsanalysen zwischen chemischen, physikalischen und physikochemischen Bodeneigenschaften und Ertragsdaten (Bachelor- oder Masterarbeit)

Es liegen umfassende Informationen zu Bodeneigenschaften diverser Standorte von Langzeitdüngeversuchen vor. Für einen Teil dieser Langzeitdüngeversuche gibt es in vielen Publikationen Ertragsdaten. Ziel der ausgeschriebenen Arbeit ist es, statisch abgesicherte Regressionen mehr...

8. Entwässerungsdauern von Proben (Masterarbeit)

Die Wasserretention (pF-WG-Kurve) wird mit Hilfe hängender Wassersäulen auf Sandbädern und keramischen Platten erfasst. Wann ist eigentlich tatsächlich der von der Platte/dem Sandbad vorgegebene Zustand erreicht? mehr...

12. Humusgehalte rückläufig? (Bachelorarbeit)

Der Humusgehalt eines Bodens ist wesentlicher Faktor für die Nährstoffbindung, Stabilität, und letztendlich Bodenfruchtbarkeit. In Anbetracht sich ändernder Temperaturen und zunehmender Kohlenstoffdioxidgehalte der Atmosphäre ist ein Einfluss auf die Kohlenstoffspeicherung in Form von Humus im Boden denkbar. mehr...  

13. Einfluss der Vorbehandlung von Bodenmaterial bei der Körnungsanalyse als Folge von Aggregierung (Masterarbeit)

Die herkömmliche Korngrößenanalyse zur Bestimmung der Bodenart (prozentuale Anteile von Sand, Schluff und Ton) entfernt sämtliche verklebende Elemente, um nur die mineralische Phase zu erhalten und damit die Primärpartikel. Aus der Bodenart werden dann häufig weitere Informationen abgeleitet. Allerdings gibt es Zweifel, mehr...  

16. Langzeitfolgen des Baus einer Erdgaspipeline und Luzerneanbau als mögliche Gegenmaßnahme

Idee:
Nach dem Bau einer Erdgaspipeline wurde die dadurch verursachte Veränderung der Ackerböden erfasst. Auf einem Teil der Flächen wurde sofort danach die normale Ackernutzung fortgeführt, ein Teil wiederum jedoch mit Luzerne bestellt. Die Untersuchungen ergaben eindeutig negative Folgen des Baueingriffs. Fraglich ist, inwiefern diese nach 2 Jahren aufgehoben wurden bzw. ob die Luzerne den Prozess beschleunigen konnte. mehr...

Themen, auch auf Basis eigener Ideen, sind nach Absprache möglich.

Bitte wenden Sie sich dazu an Prof. R. Horn, Dr. H. Fleige, Dr. I. Zimmermann, Dr. A. Mordhorst  und Dr. R Riggert