Abteilung Bodenkunde

12. Humusgehalte rückläufig? (Bachelorarbeit)

Der Humusgehalt eines Bodens ist wesentlicher Faktor für die Nährstoffbindung, Stabilität, und letztendlich Bodenfruchtbarkeit. In Anbetracht sich ändernder Temperaturen und zunehmender Kohlenstoffdioxidgehalte der Atmosphäre ist ein Einfluss auf die Kohlenstoffspeicherung in Form von Humus im Boden denkbar. mehr...  Gleichzeitig können langfristige Änderungen im Bodenmanagement, z. B. die verstärkte Nutzung von ehemaligen Grünlandflächen als Ackerflächen, den Kohlenstoffgehalt ändern.
Humusgehalte stellen sich aber nur über längere Zeiträume ein, sodass am besten Daten über mehrere Jahrzehnte hinweg betrachtet werden sollten. Es stehen Messergebnisse aus vielen eigenen Datenbanken zur Verfügung, ergänzt werden können diese noch zusätzlich mit Hilfe des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR), welches speziell auf Bodendauerbeobachtungsflächen Daten erfasst hat. Ziel ist eine Aussage über die langfristige Entwicklung der Bodenkohlenstoffgehalte und Ableitung von Aussagen zu den Ursachen, z. B. Landnutzung, Düngemanagement etc.
Die Arbeit ist keine reine Literaturstudie, da Daten vorhanden sind und genutzt werden sollen. Auf Wunsch können auch experimentelle Aspekte ergänzt werden, indem von aktuell entnommenen Bodenproben die Kohlenstoffgehalte erfasst werden.

  • Literaturstudie, ggf. mit experimentellem Anteil
    vorzugsweise als Bachelorarbeit
    keine besonderen Voraussetzungen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Horn